A 99 Autobahnring München


Rückbau Kreuzungsbauwerk mit aufgegebener A 87 Grabrunn - Pang zur Tierquerungshilfe



Lage der Baustelle


Verkehrsführung, Sperrungen und Umleitungen



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Im Jahr 2016 wurde die Brücke unter der Fahrbahn in Fahrtrichtung Nürnberg abgerissen und in verkleinerten Dimensionen optimiert für die Querung von Wildtieren neu errichtet. Von März bis Ende 2017 wird die Brücke unter der Fahrbahn in Fahrtrichtung Salzburg abgerissen und neu gebaut. Der komplette Verkehr wird daher ab März auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Nürnberg geführt. Die Gesamtkosten für den Abbruch der Brücke und den Neubau der kleineren Tierquerungshilfe belaufen sich auf rund 5,5 Millionen Euro, wobei der Abbruch der technisch schwierige Abbruch alten Bauwerks unter Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der A 99 den größten Anteil der Kosten ausmacht. Zusätzlich werden noch die Schutzsysteme an der Autobahn vor und nach der Brücke auf größerer Länge erneuert, um sie an die heutigen Sicherheitsvorschriften anzupassen.

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Gründe für den Rückbau

Mit dem Neubau der A 99, Autobahnring München wurde für den Anschluss der damals geplanten Autobahn A 87, Grasbrunn - Pang das Kreuzungsbauwerk BW 43/1 (Unterführung) errichtet. Nachdem die Planungen für die A 87 zwischenzeitlich aufgegeben wurden, wird das Bauwerk aus straßenbaulicher Sicht nicht mehr benötigt.
Das Bauwerk befindet sich in einem schlechten Bauwerkszustand. Die Überbauten weisen eine Vielzahl von Schäden auf.
Aufgrund der Schädigung des Bauwerks wird dieses abgebrochen. Da das bisherige Bauwerk jedoch faktisch einer ökologischen Vernetzung der Räume östlich und westlich der Autobahn gedient hat, kann dieses nicht ersatzlos entfallen. Zur Aufrechterhaltung der Vernetzungsfunktion wird deshalb ein neues Bauwerk als Tierquerungshilfe in verminderten Abmessungen hergestellt.
Das neue Bauwerk wird mit einer Breite von 10 Meter und einer Länge von 70 Meter gebaut.





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Verkehr

Die A 99 ist als Autobahnring München im Abschnitt Haar - Autobahnkreuz München-Süd stark belastet. An der Dauerzählstelle Hohenbrunn wurden 2014 durchschnittlich rund 95.000 Fahrzeuge am Tag gemessen. An Spitzentagen im Urlaubsreiseverkehr steigt die Verkehrsbelastung auf über 135.000 Fahrzeuge am Tag an. Diese hohe Verkehrsbelastung und die große Bedeutung der A 99 standen bei der Planung und Konzeption des Rückbaus des Kreuzungsbauwerk im Mittelpunkt der planerischen Überlegungen.


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