Temporäre Seitenstreifenfreigabe

Bundesautobahn A 9 Nürnberg - München
Seitenstreifenfreigabe zwischen dem Autobahndreieck Holledau und dem Autobahnkreuz Neufahrn



Aktuelles:
Die Straßenbauarbeiten wurden Anfang Oktober pünktlich abgeschlossen. Die Freischaltung des Seitenstreifens erfolgt schrittweise.



Aktuelle Verkehrslage im Bereich der Baustelle (Kartenausschnitt aus Bayerninfo)



A 9 Allershausen Blickrichtung Süden


Aktuelles Bild der Autobahn A 9 vor der Anschlussstelle Allershausen mit Blickrichtung München


Inhaltsübersicht

Aktuelles Baugeschehen:

Die Straßenbauarbeiten wurden planmäßig abgeschlossen. Seit dem 7. Oktober können beide Fahrtrichtungen ohne Baustelle befahren werden.
Die Freischaltung des Seitenstreifens erfolgt schrittweise.
Mit Fertigstellung der beiden Brückenneubauten südlich Allershausen Ende Oktober wird der Seitenstreifen in Fahrtrichtung Nürnberg wieder auf ganzer Länge frei gegeben.
Ende November wird nach Abschluss der Testphase im Echtbetrieb der Seitenstreifen zwischen Pfaffenhofen und Allershausen frei gegeben. Der Abschnitt zwischen der Talbrücke Holledau und Pfaffenhofen folgt voraussichtlich noch vor Weihnachten. Der letzte Abschnitt zwischen dem Autobahndreieck Holledau und der Talbrücke Holledau wird im Frühjahr 2017 nach Abschluss der erforderlichen Umbauarbeiten an der Tank- und Rastanlage Holledau frei gegeben.

Der Parkplatz Eichfeld bleibt noch bis Ende November gesperrt.

Folgende Arbeiten werden noch ausgeführt:

  • Fertigstellung der Lärmschutzwand Paunzhausen bis Ende November
  • Entwässerungsanlagen im Bereich unter und südwestlich der Talbrücke Holledau bis Ende Oktober
  • Montage der Notrufsäulen bis Ende Oktober
  • Instandsetzungen im untergeordneten Straßennetz bis Ende Oktober
  • Montage von Reflektoren an den Betongleitwänden für das „Digitale Testfeld“ bis Ende Oktober
  • Baustelle Räumen bis Ende November


Der Umbau der Tank- und Rastanlage Holledau wird noch bis Frühjahr 2017 andauern. Der Umbau ist notwendig, um die Beschleunigungsspur aus der Tank- und Rastanlage so zu verlegen, dass der Seitenstreifen ohne Unterbrechung über die Talbrücke Holledau geführt werden kann. Nur dadurch ist eine Freigabe des Seitenstreifens in diesem Bereich möglich.




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Beschreibung der Maßnahme


Die Autobahn A9 ist die wichtigste Nord-Süd-Verbindung in Bayern mit einem Verkehrsaufkommen von rund 100.000 Fahrzeugen am Tag. Die Autobahn ist wegen der hohen Verkehrsbelastung regelmäßig überlastet. Häufige Stauungen sind die Folge. Diese lassen sich nur durch die Erweiterung der Autobahn um einen weiteren Fahrstreifen auf 4 Fahrstreifen je Richtung vermeiden.
Da eine Realisierung eines 8-streifigen Ausbaus zwischen Autobahndreieck Holledau und Autobahnkreuz Neufahrn derzeit nicht absehbar ist, soll als schnelle Zwischenlösung eine temporäre Seitenstreifenfreigabe aufgebaut werden. Da der Seitenstreifen nicht für eine dauerhafte Verkehrsbelastung ausgelegt wurde, muss dieser daher verstärkt werden. Zudem müssen alle Ein- und Ausfahrten angepasst und Nothaltebuchten angelegt werden. Diese umfangreichen Arbeiten werden genutzt, um die gesamte schadhafte A9 in diesem Bereich grundhaft zu erneuern.


Übersichtskarte Seitenstreifenfreigabe



Wegen des Umfangs der Arbeiten wurden die Arbeiten in 2 Hauptabschnitte aufgeteilt. Der erste Hauptabschnitt vom Autobahnkreuz Neufahrn bis Allershausen ist bereits im Jahr 2012 fertig gestellt worden.

Im Jahr 2016 wurden die Arbeiten zur Seitenstreifenfreigabe in Fahrtrichtung München vom Autobahndreieck Holledau bis Allershausen durchgeführt. Die Arbeiten teilten sich wegen der beengten Platzverhältnisse in zwei Bauphasen.

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Wichtige Daten und Fakten zur Baustelle

Konkrete Arbeiten:

  • Verstärkung der Seitenstreifen

  • grundhafte Erneuerung des gesamten Oberbaus

  • Einbau eines lärmmindernden Belages (DSHV)

  • Bau von 16 Nothaltebuchten

  • Bau von nach außen verlegten Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen für:

    • PWC-Anlage Paunzhauser Feld

    • Anschlussstelle Pfaffenhofen auf der Richtungsfahrbahn München

    • Tank- und Rastanlage Holledau

    • Autobahndreieck Holledau

  • grundhafte Sanierung von 10 Unterführungen

  • Sanierung von 10 Durchlässen und Entwässerungseinrichtungen (teilweise mit Verlängerung der Durchlässe für Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen)

  • Instandsetzungsarbeiten an 4 Überführungsbauwerken

  • Erneuerung der Schutzplanken

  • Arbeiten zu Verkehrsführung, Verkehrssicherung und Markierung

  • Aufbau einer Verkehrsbeeinflussungsanlage mit Schilderbrücken und Steuerungstechnik

  • Mengenangaben:

    • Asphaltoberbau 220.000 t

    • Betonschutzwand 17.000 m


Zeitliche Abfolge:
  • zu Beginn: Aufbau der Verkehrssicherung ab 4. April

  • Ende der Baumaßnahme im Oktober

  • Inbetriebnahme der Seitenstreifenfreigabe von der Tank- und Rastanlage Holledau bis Allershausen bis Ende 2016


Verkehrsführung in der Baustelle
  • Während der gesamten Baumaßnahme stehen jeweils drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung (keine Einschränkung gegenüber der bisherigen Fahrstreifenanzahl)

  • zwei Bauphasen:

    • Bauphase 1: Baufeld in der Mitte; Verkehrsführung 4 + 2, d.h. ein Fahrstreifen wird auf die Gegenfahrbahn geleitet. Über diesen Fahrstreifen wird die Baustelle beliefert.

    • Bauphase 2: Baufeld am Rand; Verkehrsführung 4 +2, d.h. ein Fahrstreifen wird auf die Gegenfahrbahn geleitet. Belieferung der Baustelle über LKW-Fahrstreifen



Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsführung; Umsetzung der Erkenntnisse aus der vorhergehenden Baumaßnahmen:
  • An der Baustelle wird rund um die Uhr gearbeitet, um die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.

  • Alle sechs Fahrstreifen werden aufrecht erhalten

  • Abgestimmtes Zufahrts- und Bergekonzept für Polizei und Rettungskräfte, um Unfall- und Pannenfahrzeuge schnell zu erreichen und zu entfernen.


Kosten der Maßnahmen
Kosten für den aktuellen Bauabschnitt Straßenbau: rd. 60 Millionen €



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