A 99 Autobahnring München

A 99 - Nachträglicher Lärmschutz zwischen Ottobrunn und Autobahnkreuz München-Süd


Aktuelles:
Der Bau der Lärmschutzanlagen wurde Ende 2015 abgeschlossen.



Aktuelles


Der Bau der Lärmschutzanlagen wurde Ende 2015 abgeschlossen.

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Lage der Autobahn


Der Autobahnring München (A99) ist aufgrund seiner Lage und seiner Funktion als Verbindung aller auf die Landeshauptstadt orientierten Autobahnen das zentrale Element im Netz der Bundesautobahnen in Bayern. Er nimmt die Verkehrsströme aus den Richtungen Lindau( A96), Stuttgart (A8), Deggendorf/Flughafen (A92) Nürnberg (A9), Passau (A94) und Salzburg (A8) auf und leitet sie am Stadtgebiet von München vorbei. Der Autobahnring A 99 ist damit Bestandteil der wichtigsten Nord-Südverbindung von Norddeutschland und Skandinavien über die Alpen nach Südeuropa. Er ist deshalb von hoher Bedeutung für den in- und ausländischen Wirtschafts- und Fernreiseverkehr. Gleichzeitig stellt der Autobahnring eine großräumige Umfahrung Münchens dar, die das untergeordnete Straßenetz erheblich entlastet.




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Verkehr


Die Verkehrsbelastung der A 99 liegt auf großen Strecken über 100.000 Fahrzeugen am Tag. Mit durchschnittlich 120.000 Fahrzeugen am Tag ist die A 99 im Bereich des Autobahnkreuzes München-Nord am stärksten belastet. Die Spitzenbelastungen erreichen hier Werte von rund 150.000 Fahrzeugen am Tag. Im Bereich von Ottobrunn und Brunnthal liegen die Zahlen bei 97.000 Fahrzeugen am Tag. Für das Jahr 2025 wird mit einem Anstieg auf 120.000 Fahrzeugen am Tag gerechnet. Für diese Verkehrsmenge wurden die Lärmschutzanlagen ausgelegt.

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Gründe für den Bau der Lärmschutzanlagen


Da in den damaligen Planfeststellungsbeschlüssen zum Bau der A 99 zwischen der Anschlussstelle Ottobrunn und dem Autobahnkreuz München-Süd im Bereich von Brunnthal Aussagen zum Lärmschutz enthalten waren, besteht für die Anwohner der angrenzenden Siedlungen der Gemeinde Brunnthal ein rechtlicher Anspruch auf nachträglichen Lärmschutz nach den strengen Grundsätzen der Lärmvorsorge ("Eine Entscheidung über Lärmschutzmaßnahmen bleibt für den Fall vorbehalten, dass Immissionen die noch nach §43 Bundesimmissionsschutzgesetz durch die Bundesregierung in einer Rechtsverordnung festzulegenden Grenzwerte überschreiten sollte.").

Die Lärmvorsorge regelt den Lärmschutz beim Neubau einer Straße. Im Gegensatz dazu gibt es für bestehende Straßen die Regelungen der Lärmsanierung. Bei der Lärmsanierung gelten andere - höhere - Lärmgrenzwerte.
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Beschreibung der Baumaßnahme


Bei der Planung der Lärmschutzanlagen wurden 9 Varianten eingehender untersucht. Das letztendlich gewählte Lärmschutzkonzept sieht Lärmschutzanlagen als Wall bzw. kombinierte Wall-/Wandkonstruktionen mit Höhen von bis zu 12 Meter über der Fahrbahn vor. Durch diese Variante wird das beste Verhältnis von Mitteleinsatz und Zielerreichung erlangt. Um eine spätere Erweiterung der Autobahn zu ermöglichen, werden für die Lärmschutzanlagen an den Kreuzungsbauwerken seperate, eigenständig gegründete Bauwerke neben den Hautbauwerken der Autobahn erstellt. Diese sind bereits auf eine spätere Verbreiterung der Autobahn ausgelegt und müssen bei einem 8-streifigen Ausbau nicht mehr umgebaut werden. Die bestehenden Bauwerke und die Lärmschutzwände auf den Brücken bleiben unverändert erhalten.



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Lärmschutzwand auf den Brücken




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Bilder von der Baustelle


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