A95 München - Garmisch-Partenkirchen

Umfangreiche Brücken- und Deckenbauarbeiten


Aktuelles: Die Arbeiten sind trotz des schlechten Wetters in April planmäßig vorangekommen. Es ist geplant bis zu den Pfingstferien die Fahrbahnerneuerung bei Schäftlarn abzuschließen. Ende Juli wird die Baustelle zwischen Schwaiganger und Ohlstadt von 6 Kilometer Länge auf 1,5 Kilometer Länge reduziert.



Lage im Netz

Die Bundesautobahn A 95 München - Garmisch-Partenkirchen, wurde zwischen München und Eschenlohe in den Jahren 1965 bis 1982 gebaut. Die A 95 ist mit der von ihr abzweigenden Autobahn A 952 Richtung Starnberg die einzige Autobahn in Deutschland, die auf absehbare Zeit nicht mit dem übrigen Autobahnnetz verbunden ist. Die früher geplante Voralpenautobahn A98 von Weil am Rhein zum Irschenberg, für die bei Sindelsdorf bereits die ersten Vorarbeiten für das Autobahnkreuz Penzberg gebaut wurden, wurde in Bayern 1980 zugunsten des Ausbaus der Bundesstraße B 472 aufgegeben.

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Verkehr

Der durchschnittliche tägliche Verkehr (DTV) auf der Bundesautobahn A 95 beträgt im sechsstreifig ausgebauten Abschnitt zwischen München und dem Autobahndreieck Starnberg bis zu 60.000 Fahrzeugen am Tag (Kfz/24 h). Die Autobahn ist dort hauptsächlich vom Berufsverkehr zwischen München und Starnberg geprägt.

Südlich der Anschlussstelle Wolfratshausen sinkt der durchschnittliche tägliche Verkehr auf unter 30.000 Fahrzeuge und am Autobahnende auf rund 13.000 Fahrzeuge am Tag ab. Dort hat die A 95 eine überwiegend regionale Bedeutung, indem sie die Freizeitregion südlich von München mit der Landeshauptstadt verbindet. Auf Grund des hohen Freizeitanteils steigen die Verkehrszahlen an Wochenenden und im Reiseverkehr erheblich an.

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Planung

Südlich von Eschenlohe bildet die Bundesstraße B 2 die Fortsetzung der A 95 München - Garmisch-Partenkirchen und ist in diesem Bereich die wichtigste Verkehrsachse. Vom Autobahnende bei Eschenlohe führt die B 2 am Fuße des Auerberges entlang durch Oberau hindurch über Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald nach Österreich und wird vor allem vom Reiseverkehr in den Süden vielfach genutzt.

Um die häufigen Staus am Autobahnende und weiter bis nach Garmisch und darüber hinaus zu reduzieren plant die Autobahndirektion und das Staatliche Bauamt Weilheim verschiedene Umgehungsstraßen überwiegend mit Tunneln. Der Tunnel Oberau ist seit September 2015 in Bau. "B2 neu"

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Fahrbahnerneuerung bei Schäftlarn

Auf einer Länge von rund 6 Kilometer wurde bei Schäftlarn in der Zeit von Ostern bis Pfingsten die Fahrbahn in Fahrtrichtung München erneuert. Die Arbeiten wurden baulich bis zum 13. Mai abgeschlossen.

Um den Verkehr auf der Autobahn möglichst wenig zu beeinträchtigen wurde bei einer wechselnden Verkehrsführung gearbeitet. Während des morgendlichen Berufsverkehrs wurden von Dienstag bis Freitag von 5:00 Uhr bis 9:30 Uhr und ab Sonntagmittag bis Montag 9:30 Uhr jeweils zwei Spuren in jeder Fahrtrichtung eingerichtet. In der restlichen Zeit von 9:30 Uhr bis 5:00 Uhr und am Wochenende bis Sonntagmittag stand in Fahrtrichtung München nur eine Fahrspur zur Verfügung und die Einzelfahrspur die durch die Baustelle führt war gesperrt. In Fahrtrichtung Garmisch-Partenkirchen gab es dauerhaft immer zwei Spuren.



Verkehrsführung außerhalb des morgendlichen Berufsverkehrs am südlichen Baustellenbeginn



Verkehrsführung während des morgendlichen Berufsverkehrs (Dienstag bis Freitag 5:00 Uhr bis 9:30 Uhr) und während des Wochenendrückreiseverkehrs (Sonntagmittag bis Montag 9:30 Uhr am südlichen Baustellenbeginn.


Erneuerung und Sanierung von drei Brücken bei Ohlstadt

Von Juni 2015 bis Ende 2016 werden die Brücken über einen Eigentümerweg bei Pömetsried und einen öffentlichen Feld- und Waldweg bei Weichs grundhaft instand gesetzt. Im Jahr 2015 erfolgte die Instandsetzung auf der Seite in Fahrtrichtung Garmisch-Partenkirchen und im Jahr 2016 auf der Seite in Fahrtrichtung München.



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Generalinstandsetzung der Mühlbachtalbrücke

In den Jahre 2015 bis 2017 wird die Mühlbachtalbrücke umfassend instand gesetzt.
Die 356 m lange Brücke überführt als Dreifeldbauwerk die A 95 über das Mühlbachtal.
Während die beiden Randfelder als Stahl-/Betonverbundkonstruktion ausgeführt sind, ist das 156 m lange Mittelfeld vollständig als Stahlkonstruktion ausgebildet.




Geplant ist, das 43 Jahre alte Brückenbauwerk im Zuge einer Generalinstandsetzung für die nächsten 30 Jahre zu ertüchtigen. Dabei werden neben dem Korrosionsschutz, die Fahrbahnbeläge, die Brückenkappen, die Übergangskonstruktionen, die Schutzeinrichtungen und die Geländer erneuert. Die Kosten hierfür werden sich einschließlich aller weiteren Kosten für Verkehrssicherung etc. auf insgesamt ca. 13,5 Mio. € addieren. Davon entfallen auf die Brückensanierung alleine rund 9,5 Millionen Euro.


Während im Jahr 2015 die Bauarbeiten im Mittelstreifen und für die Fahrtrichtung Garmisch-Partenkirchen ausgeführt wurden, erfolgt die Instandsetzung der Fahrtrichtung München im Jahr 2016. Parallel zu den Bauarbeiten auf der Brücke erfolgt die Erneuerung des Korrosionsschutzes unterhalb und seitlich des Bauwerkes. Hierzu sind umfangreiche Gerüstkonstruktionen erforderlich.



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