A 96 LIndau - München

Stauwarnanlage zwischen Gräfelfing und München-Sendling



Aktuelles: Von März bis Anfang Mai werden in einzelnen Nächten die Schilderbrücken eingehoben. Dazu muss der Verkehr jeweils kurzzeitig angehalten werden.




Lage und Verkehrsbelastung


Die Autobahn A 96 ist zwischen Gräfelfing und Sendling mit bis zu 100.000 Fahrzeugen am Tag belastet. Vor allem im morgendlichen Berufsverkehr kommt es am Autobahnende in München-Sendling zu Rückstauungen.


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Maßnahme

Da der Bereich zwischen Gräfelfing und München-Sendling zu den Unfallschwerpunkten in Südbayern zählt, wird eine Stauwarnanlage aufbaut. Diese Stauwarnanlage soll vor Rückstauungen warnen und damit die Unfallzahlen verringern.

Zeitgleich mit der Stauwarnanlage werden auch Wechselwegweiser für die Landeshauptstadt München errichtet. In dem Fall, dass der Tunnel am Luise-Kiesselbach-Platz gesperrt werden muss, wird der Verkehr in Fahrtrichtung München über die Anschlussstelle München-Laim auf die Fürstenrieder Straße geleitet.

Für die Anzeigen werden auf der A 96 in Fahrtrichtung München 9 Verkehrszeichenbrücken und in Fahrtrichtung Lindau 1 Verkehrszeichenbrücke und ein Kragarm errichtet. Auf der A 95 werden 2 Verkehrszeichenbrücken und ein Kragarm in Fahrrichtung München errichtet. Die Verkehrszeichenbrücken überspannen dabei aufgrund des schmalen Mittelstreifens, der keine Fundamentgründung zulässt, beide Fahrrichtungen.



Gleichzeitig mit der Errichtung der Verkehrszeichenbrücken müssen auf der A96 zwischen Gräfelfing und dem Autobahnende auch die Schutzeinrichtungen im Mittelstreifen erneuert und auf den neusten Sicherheitsstand gebracht werden.

Die A 96 verläuft quer durch das Gebiet der Stadt München. Daher verlaufen unter der Autobahn eine Vielzahl von Versorgungsleitungen. Um diese beim Rammen der Schutzplanken nicht zu beschädigen müssen die Schutzplanken in diesen Bereichen aufwändig auf Streifenfundamenten gegründet werden.

Um dem Verkehr nicht mehr als zwingen notwendig zu behindern werden die Arbeiten an den Schutzplanken in der Regel nur außerhalb des Berufsverkehrs (10:00 Uhr - 16:00 Uhr) durchgeführt.
Das Einheben der Schilderbrücken findet nachts statt. Der Riegel ist dabei bereits komplett mit allen Anzeigen vormontiert.
Aus Sicherheitsgründen muss die Geschwindigkeit wegen der fehlenden Schutzsysteme auf Tempo 60 begrenzt werden.


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Für das Einheben wird der Verkehr kurz (< 10 min ) durch die Polizei angehalten.




Ein Rammen der Schutzplanken ist nachts nicht möglich, da der damit verbundene starke Lärm den Anwohnern nicht zumutbar ist.

Der Kabeltiefbau sowie der Fundamentbau sind größtenteils abgeschlossen.
Bis Ende April werden die Verkehrszeichenbrücken errichtet.
Anschließend wird die gesamte Anlage verkabelt und in Betrieb genommen.
Der offene Probebetrieb ist für den Sommer 2017 vorgesehen.


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Häufig gestellte Fragen


Wieso sehe ich nie jemanden auf der Baustelle?
Unsere Bauaktivzeiten liegen außerhalb des Berufsverkehrs. Daher kann es sein, dass man weder morgens auf dem Weg ins Büro noch abends auf dem Weg nach Hause jemanden auf der Baustelle sieht.

Wieso sehe ich keinen Baufortschritt?
Der größte Teil der Anlage befindet sich unter der Erde. Die Kabelanlagen neben und unter der Autobahn, so wie die Vielzahl von Streifenfundamenten für die Schutzeinrichtungen sind vom Auto aus nur sehr schwer zu erkennen.

Wieso wird nicht mehr nachts gearbeitet?
Das Arbeiten nachts hat mehrere Nachteile, die es abzuwägen gilt. Der Bau geht langsamer voran, ist von schlechterer Qualität und sehr viel teurer. Außerdem passieren bei Nachtbaustellen mehr Unfälle sowohl auf der Baustelle als auch im Verkehr. Einige Arbeiten sind an bestimmte Temperaturen geknüpft, die nachts nicht das ganze Jahr über erreicht werden. Außerdem können lärmintensive Arbeiten aus Rücksicht auf die Anwohner nachts nicht stattfinden.


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